Borko-wic aus dem Hause Na-piwo

Borko-wic mit eigenem Wappen genannt Na-Piwo(n) auch Prawdzic.
 

 

Es ist eine berühmte bedeutende Reiche Familie in Großpolen, diese Familie stammt von der Domäne und nannten sich auch Wezenberg (Weyssenhof/Wezenberg) und von Grodziska (vermutlich vor dem XIII Jahrhundert), aus Deutschland eingewandert) Wesenburg-Wizemberg-Wyzenborg)
 
Es leben im XIII Jahrhundert Graf Wojslaw (ca. 1220) mit seinen zwei Söhnen: Graf Borka (Boerek c.1250) und Graf Wislaw (ca. 1250).
Im Jahre 1279 Fürst von Wilkopolski Przemyslaw (Przemysł II) übergibt das Dorf Psarski – gehört zu der Grafschaft Borka – dem Sohn von Wojslaw und dem Bruder von Wislaw, die Kastellanen von Opole Szrem und Opole Drzonek.
 
Graf Przybyslaw stellt dem Sohn Borka im Jahre 1307 ein Dokument aus, betreffend des oben genannte Dorfes Psarski.
Im Jahre 1318 bekundet er die Schenkungsurkunde des Dorfes Wierzbicza an die Kirche in Gnesen.
Im Jahre 1319 ist er Starost in Wielkopolski und im Jahre 1322 Wojewode von Posen. Im Jahre 1326 lesen wir, das Auftreten als Zeuge Andrzej Borkowicz, der Kastellan von Kalisch.
Von der Kanzel herab wird verlesen, das Przybslaw einen namentlich genannten Bruder (Andrzej) hat, Wappen Napiwo im Jahre 1358.
 
Marciej Borkowicz, Wappen Napiwo, Wojewode von Posen ist im Jahre 1358 gestorben. (Kasp. Nies T. I r. 1839 S. 132)
Da Sławęta (z Janiszewa h. Laska) jedoch in den Jahren 1324-1335 Kastellan von Kalisz war, ist es zweifelhaft, ob dieser Andrzej Borkowicz existierte.
Der Sohn von Graf Przybyslaw ist Macie Borkowicz. Er hat sich fürs Vaterland verdient gemacht. Er und sein Vater bekommen vom König Kazimierz III (Kazimierz der Große) 1333-1370) im Jahre 1338 das Landgut Kozmin-Kosemin mit allem Zubehör. Im Jahre 1343 ist er Macie/Marek Kastellan von Lendzki, im Jahre 1346 Wojewode von Posen und im Jahre 1348 Starost von Großpolen.
 
Im Jahre 1352 gründet er die Kornföderation (Bündnis des Adels) in Posen mit Unterstützung der Herren des Adels in Großpolen.
Ein ungewöhnlicher streitsüchtiger Mensch, unruhig, unharmonisch erlaubt er Plünderungen, Raubüberfälle durch eigene Räuberbanden. Im Jahre 1358 an Hunger im Verlies (Burggefängnis) im Schloss von Allenstein gestorben.
 
In den Dokumenten von Domrat von Pierzchna, Wappen Grzymala, Kastellan von Posen im Jahre 1384 wird bezeugt, das Macko de Borkowicz auch Mackiem (Maciej) Borkowicz ist, weil sein Sohn Fredhelm in den Posener Gerichtsakten von 1395 genannt wird.
Wegen dem Hungertod, Gefängnis, Mord und Überfälle ist Macko de Borkowicz mit dem Wappen Na-piwo in die historische Geschichte eingegangen.
 
Söhne und Enkel des Wojewoden Fredhelm schreiben sich jetzt Wezenberg seit dem Jahre 1393. Fredhelm scheint ein  Prozessualist (Rechtanwalt) zu sein, oftmals muss er Verwandte wegen Raubüberfälle gut verteidigen.
Nach Fredhelm erben auf Jutrosin die hinterlassenen Söhne Bogusz, Bartosz und Janausz. Dieser schrieb sich Jutrowski, Wappen Rogala..
(KWP.486, 913, 1003, 1188, 1221, 1817 i. T. III f. 787)
Der  Bruder des Wojewoden Macka (Maciej) ist Jozef von Grodziska, Wappen Dryja Trzciela, dieser hat die Tochter Wichna, die Frau von Swietoslaw Paluki, Wappen Topor, Kastellan von Kalisch. (Leksz.)
Paluk, Wappen Topor, Senatoren der Familie. Sedziwoj ist der Wojewode von Kalisch im Jahre 1381, gestorben im Jahre 1405.
Swietoslaw, Kastellan von Kalisch im Jahre 1390-1407. Manche Familien Toporczykow siedelten nach Paluka in Großpolen und schreiben sich Paluk von Paluka. (Sew. Uru. T. XIII r. 1906 s. 186)
Wesenburg auch Wizemberg auch Wyzenborg, eigenes Wappen.
(J. Siwik Encykl. Naz. Prz. Szla r. S. 742)
 
Borkowie, Wappen Grzyna auch Grzima
Der Genealoge Dr. Piekosinski ist der Meinung, dass die oben erwähnten Borkowicz Wislaw, der Sohn Wojslaw und Bruder Borko Richter für das Gebiet Posen in den Jahren 1322-1335 waren, Erbe von Gryzyny Vorfahren des Hauses (Geburtshaus) Borkow-Grzynski besitzen das Gut Grzynski mit dem Wappen Grzime.
(Ad. Boni. Herb. Pol. T. I r. 1900 S. 29/30)
Borkowski-Dunin, Wappen Labedz
 
Izaabella von Radlinska, Wappen Gryf-Korab, Witwe nach Jan erhält im Jahre 1719 die königliche Erlaubnis auf Abtretung vom Gut Radelic auf dem Gebiet Przemysl an ihren Sohn Jerzy. (Sig. 19. 27 xI) zu überlassen, gestorben ist sie im Jahre 1744, bestattet in der Stadt Medenicach.

Jerzy erbt auf dem Gut Grodka im Jahre 1718, er ist der Truchseß von Zydaczow, war bei der Fahnenschaft der Husaren des Königs August.
 
Er wurde Fahnenträger in der Kronenarmee im Jahre 1719 und königlicher Fahnenträger im Jahre 1720, dann Kastellan von Gostya und Ritter des weißen Adler-Ordens im Jahre 1754.

Seine erste Frau im Jahre 1716 war Teofila de Lamer. Sie war die Tochter des königlichen General-Adjudanten und Anny von Czechowicz, Wappen Ostoja, gestorben im Jahre 1718.

Die zweite Ehe von Jezy war im Jahre 1725 mit Scholastika Olszewska, Wappen Kosciesza, die Tochter des Mundschenk von Buski, sowie Zofii von Sokolowska, Wappen v. Gryzina Gozdawa, übriggeblieben von der zweiten Frau waren die Töchter Maryanne mit Marcin Losiem, Wappen  Eigenes und Tochter Tekla, zueerst mit Stanislaw Worcell, Wappen Dab de Tremerstein, Kastellan von Halicki.
Die zweite Ehe mit Jozef Mrozowicki, Wappen Janina.

Die dritte Ehe war mit Jozef Graf Jablonowski, Wappen Grzymala.
(Ad. Bonie. Herb. Pol. T.  II r. 1900 S. 29-40)
Nur Ausschnitte zusammengestellt von Gerd von Piwkowski
31.01.2022
 
 
 
 

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